bio

Der musikalische Background des in Hamburg lebenden Schlagzeugers Björn Lücker reicht von Jazz über Klassik, Experimentelle Musik, Improvisierte Musik bis hin zu modernen Rock- und Crossoverprojekten sowie Lyrik-Vertonungen. Seine Fusion von Klängen der Neuen Musik mit dem drive und der Agilität des Jazz führt zu einem Klangspektrum, das die Trommeln und Beckenzu einem Melodieinstrument werden lässt und somit neue Dimensionen auch im Zusammenspiel mit anderen Musikern erschließt.

Nach mehrjähriger Arbeit als Schlagzeuger und Pauker im orchestralen und Neue-Musik-Bereich studierte Björn Lücker Jazz an der Hochschule für Musik Und Theater in Hamburg, u. a. bei Daniel Humair, Tony Oxley, John Marshall, Ronnie Stephenson und Alex Riel. Workshops mit Dieter Glawischnig, Anthony Braxton, Chuck Israels, Barry Guy, Vinko Globokar, Bob Mintzer, Wynton Marsalis und Maria Schneider brachten ihn mit den unterschiedlichsten Spielarten des Jazz und der improvisierten Musik zusammen.

Neben mehreren Projekten im In- und Ausland gelangte er als Mitbegründer und Co-Leader der vielfach ausgezeichneten Gruppe "Triocolor" (mit Jens Thomas, Klavier und Stefan Weeke, Bass) zu internationaler Anerkennung (u. a. 1. Platz European Jazz Contest Brüssel 1994, Finalist European Jazz Competition Leverkusen 1994). Er bereiste, zum Großteil auf Einladung des Goethe-Instituts, u.a. Südostasien, Westafrika (musikalisches Zusammentreffen mit dem “divine drummer” Ghanaba), Mittelamerika, die Türkei, den Balkan, Griechenland, England, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Polen und Russland.

Er arbeitete außerdem mit Jazzgrößen wie Gary Peacock, Walter Norris, Benny Bailey, Howard Johnson, Jimmy Woode, Simon Nabatov, Nils Wogram, Wolfgang Schlüter, Elliott Sharp, Dusko Goykovich sowie der NDR-Bigband/ Dieter Glawischnig, der Bigband des Hessischen Rundfunks und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg/Ingo Metzmacher und ist auf zahlreichen CD-Produktionen vertreten.


Einige seiner aktuellen Projekte sind:

  • Björn Lücker Aquarian Jazz Trio (mit Florian Weber und Gary Peacock)

  • Aquarian Drum Song (Björn Lücker solo)

  • Winnitzki, Hughes und Lücker spielen Monk (mit Matthäus Winnitzki und John Hughes)

  • Anna- Lena Schnabel Quartett (mit Anna- Lena Schnabel, Florian Weber und Giorgi Kiknadze)

  • Duo Schickentanz/Lücker (mit Andreas Schickentanz)

  • The Organics (mit Patrick Farrant und Wolfgang Roggenkamp)

  • The Most (mit Hendrik Walsdorff und Jan Roder)

  • Eisenrot (mit Heinz-Erich Gödecke, Christophe Schweizer, John Hughes und Dirk-Achim Dhonau)